• Tom

Schwägalprunde

Er zählt vermutlich zu den bekanntesten Bergen im Alpstein und ist der wohl am meisten besuchte Gipfel. Im Sommer strömen die Massen auf ihn, doch für die heutige Tour, genoss man in der Tat, ihn fast für sich alleine: Der Säntis.

Diese Tour wurde schon in der Vergangenheit mehrfach durchgeführt, allerdings von Luzern aus, habe auch ich das bisher noch nie gemacht.

Tourverlauf war wie folgt:



Wenn man diese Tour ohne Autobahnbenützung durchführt, muss man ganz locker zwei bis drei

Blick auf das Alpsteingebirge
Blick auf das Alpsteingebirge

Stunden Fahrtzeit einrechnen, sofern man die Tour, wie ich das gemacht habe, gemütlich angeht und hier und da eine Pause einlegt, um schöne Bilder machen zu können.

Erst Richtung Zug, um den Zuger See herum und dann weiter nach Rapperswil und Ricken hinauf über Urnäsch zum Säntis.


Dieses Mal war ich mit meiner Indian Roadmaster unterwegs, da sie ja auch einmal etwas von der Welt sehen möchte.

Das Thermometer pendelte sich bei 7 - 10 °C ein und die Wolkendecke war doch recht verhangen, während es bis Ricken doch zeitweise sehr schön sonnig war bei ca. 15 °C.

Ab Urnäsch fährt man durch eine typische Appenzeller Landschaft. Die saftigen grünen Wiesen kann man dabei fast nicht übersehen.

Die Strasse war vollständig trocken, doch je höher man kommt, desto mehr kommt man in eine wunderbare Winterlandschaft.


Die Wand des Säntis
Die Wand des Säntis

Oben am Pass bzw. an der Talstation der Säntisbahn wurde man von Schneemassen schier erschlagen. Unheimlich viel Schnee hat es zu dieser Zeit noch, doch durch die kürzlichen warmen Temperaturen, konnte man ganz klar die Lawinen ins Tal krachen hören.

Noch sind die Arbeiten an der Mittelstation im Gange, nachdem vor einiger Zeit eine grosse Lawine ins Tal abgegangen ist und den mittleren Pfeiler stark zugesetzt hatte.

Schweizer Medien berichteten hierbei exklusiv.

Auf der Schwägalp selbst war reichlich wenig Verkehr, wobei ich auch relativ spät (gegen 16 Uhr) an der Talstation ankam, um einige schöne Aufnahmen zu bekommen.

Zuvor war der Säntis noch sehr wolkenverhangen, doch als ich zur Talstation kam, öffnete sich das Panorama vollständig und er zeigte sich in seiner vollen Pracht.

Beste Lichtverhältnisse sorgten für ein unglaubliches Bild.

Die Rückfahrt wählte ich über die Autobahn nach Luzern, da doch die Dunkelheit recht zügig einsetzte. Die Tour zum Säntis ist immer wieder ein schönes Erlebnis, aber für diese Jahreszeit hatte es doch erhebliche Schneemassen, da es kürzlich noch ordentlich Neuschnee gab.

Wenn man pünktlich um 12 Uhr startet, so kann man mit dieser Tour einen schönen Nachmittag füllen und wunderbare Eindrücke einer tollen Berglandschaft mitnehmen, was vielleicht folgende Bilder zeigen:




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