• Tom

Mini-Ride auf den Ibergeregg


Was macht man, wenn man nur bedingt Zeit zur Verfügung hat, aber die Sonnenstrahlen einen quasi auf das motorisierte Ross förmlich zwingt?

Richtig - man sucht sich ein attraktives nahegelegenes Ziel und so fiel meine Wahl auf den Ibergereggpass. Dieser Pass ist meist einer der ersten Bergkämme, die nach der Winterzeit aufmachen.


Der Ibergereggpass liegt im Kanton Schwyz und verbindet die Ortschaften Schwyz und Oberiberg miteinander. Die Passhöhe liegt auf ca. 1'410 m und die maximale Steigung bei 10.1 %. Oberhalb befindet sich ein Restaurant, das derzeit lediglich Take Away anbietet, was wir der aktuellen Pandemie zu verdanken haben.

Da der Wetterdienst von Niederschlägen in den Abendstunden sprach, entschied ich mich für diesen kurzen Ritt und startete gegen 13 Uhr von Luzern aus auf den Pass.

In Luzern war das Wetter sehr sonnig und von drohendem Niederschlag rein gar nichts zu beobachten. Im Kanton Schwyz dagegen schon sehr stark bewölkt, auch wenn die Temperaturen mit ca. 12 °C immer noch durchaus als attraktiv zu bewerten waren.


Schnee gab es hier noch reichlich, dennoch war die 17 km lange Passstrasse frei und sehr gut befahrbar. Derzeit wird die Passstrasse allerdings neu geteert und die Gemeinde kümmert sich um die Erhaltung des Asphalts.


Immer wieder wird die Fahrt durch Lichtsignale, Baken und schmutzigen Untergrund unterbrochen, weshalb man unbedingt in den Passkehren mit der Schräglage etwas zurückschrauben sollte.

Teilweise längere Wartezeiten, was auch entsprechend signalisiert wird.

Hier muss, was bei meinem Ride nicht der Fall war, mit bis zu 15 Minuten gerechnet werden. Zumindest standen diverse Schilder mit dieser Aufschrift am Strassenrand.

Der Andrang hielt sich in Grenzen und auch auf dem Pass selbst gab es lediglich zwei Personenwagen und drei Motorräder, aber das war es dann auch schon.

Der obligatorische Kaffee durfte natürlich nicht fehlen, ein paar Bilder und wieder ging es heimwärts.


Bei der Hinfahrt empfiehlt es sich die Landstrasse über Arth zu nehmen und wenn man zeitlich etwas knapp ist, dann einfach in Schwyz auf die Autobahn und man ist ruckzuck wieder zurück.

Im letzten Teil kam die Sonne noch etwas heraus, aber wie sagt man so schön? Das Wetter war nicht so ganz echt, trotzdem schöne Eindrücke wieder mitgenommen.



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